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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

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Aktuelles



Inhalt
  • Prozess gegen Siegener Nazis (31.01.2012)
  • 16. Dezember: Auch in diesem Jahr ruft das Siegener Bündnis für Demokratie wieder zum Ge(h)denken auf. (06.12.2011)
  • "Wir dürfen in aller Bescheidenheit feststellen..."/Presseschau und Kurzbericht zum Symposium "Leben im Widerstand" (24.10.2011)
  • Stellungnahme der VVN-BdA zur derzeit möglich scheinenden Einigung hinsichtlich einer Ehrung Walter Krämers (23.09.2011)
  • PM: Symposium für Walter Krämer und Vorschlag zur Ehrung aus dem Kreishaus (09.09.2011)
  • Wieder keine Ehrung für Walter Krämer. (26.05.2011)
  • Mitglieder der Schwulen Initiative Siegen gedenken der homosexuellen Männer die im KZ Buchenwald inhaftiert waren. (19.04.2011)
  • Bewegender Gedenktag auf dem Ettersberg bei Weimar. Walter Krämer stand im Zentrum des Gedenkens. (18.04.2011)
  • Von der Landesdelegiertenkonferenz der VVN-BdA NRW (05.03.2011)
  • No pasaran! - Sie kamen wieder nicht durch. (21.02.2011)
  • Presse berichtet über unsere Veranstaltung zum 27. Januar in Netphen (27.01.2011)
  • Am 19.02.2011: Dresden Nazifrei! (21.01.2011)
  • Unser Stand beim GehDenken! 2010 (17.12.2010)
  • GehDenken! 2010 (07.12.2010)
  • Unterschriften übergeben: Walter Krämer endlich ehren! (11.11.2010)
  • Unterschriftenkampagne beendet (06.11.2010)
  • VVN-BdA unterstützt Aktionstag für soziale Gerechtigkeit (05.11.2010)
  • "Nackt unter Wölfen" im Viktoria-Kino gezeigt
  • VfB Wilden schließt Neonazi-Fußballer aus (Update: 17.11.2010)
  • Offener Brief der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V. an Bürgermeister Steffen Mues
  • Resolution des Siegener Antifaschistischen Ratschlag
  • 65. Jahrestag der Befreiung - Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
  • NoNPD-Kampagne der VVN-BdA



  • Nazis vor Gericht

    Erklärung der VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein
    zur Berichterstattung über den Prozess gegen Siegener Neonazis

    "Neonazis müssen für Überfall bezahlen", Westfälische Rundschau vom 31.01.2012
    "Fehler bei Gericht: Prozess publikumslos", Siegener Zeitung vom 31.01.2012

    Viel zu häufig liest man derzeit von Pannen der Justiz- und Ermittlungsbehörden im Zusammenhang mit Naziumtrieben. Nun also auch hier in Siegen. Obwohl es ja auch in der Vergangenheit nicht gerade gut bestellt war, trotz der hohen Zahl von rechtsextremistischen Gewalttaten in unserer Region, um die polizeiliche Aufklärungsquote.

    Was nun passiert ist, mutet wie eine vermeintliche Bagatelle an. Doch die Öffentlichkeit hat ein Recht an solchen Prozessen teilzunehmen. Das ist Teil der wichtigen öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Problem Rechtsextremismus. Der Angeklagte muss aber auch zur Kenntnis nehmen können, dass seine Straftaten an die Öffentlichkeit gezogen werden. Seine öffentliche Verurteilung ist Teil des Abschreckungsgedankens.

    Doch die größere Panne, die sich ereignet hat, sieht man erst auf den zweiten Blick. Dabei wiegt diese viel schwerer. Da ziehen junge Männer aus der rechten Szene mit Eisenstange und Hammer los, um dem politischen Gegner materiellen Schaden, Angst und Schrecken einzujagen und werden lediglich zu einer Geldstrafe verurteilt. Hat das Gericht sich mal gefragt, was die drei jungen Männer vielleicht mit den Gewalttaten der letzten drei Jahre zu tun haben? Dass es sich hier nicht um Gelegenheitstäter handelt, sondern um den Kern des militanten Rechtsextremismus in Siegen-Wittgenstein? Diese Verurteilung ist keine Abschreckung, sondern die Einladung genau dort weiterzumachen, wo sie aufgehört haben. Eine Geldstrafe birgt entgegen einer Verurteilung zu Sozialstunden oder ähnlichem zudem die Gefahr, dass finanzkräftige Hintermänner in Vorleistung treten, was ergo für die Angeklagten mit Straffreiheit gleichbedeutend wäre und geeignet wäre sie noch enger an das verbrecherische Milieu zu binden.

    Eine zur Bewährung ausgesetzte Strafe hätte u.a. dazu führen können, einige Leute in der Region wenigstens eine zeitlang vor dem braunen Mob zu schützen. Was in den letzten Jahren alles geschehen ist, kann im Internet nachgelesen werden. Der Siegener Antifaschistische Ratschlag hat eine unvollständige Auflistung rechter Gewalttaten seit Februar 2009 veröffentlicht, auf der 32 teils schwerwiegende Delikte benannt sind. Es fehlen die zahllosen Aufmärsche und Veranstaltungen und die so genannten Propagandadelikte, wie das verteilen von hetzerischen Flugblättern und Aufklebern.

    Es handelt sich also beileibe nicht um Einzeltaten. Sie gehen allesamt auf das Konto der FNSI (Freie Nationalisten Siegerland), deren harter Kern hier vor Gericht stand. Die Ermittlungsbehörden haben hier deutlich eine Chance verpasst.

    Dr. Oliver Decker von der hiesigen Universität hat im Auftrag der Stadt Siegen im Rahmen des Lokalen Aktionsplans für das Bundesprogramm "Toleranz fördern - Kompetenzen stärken" eine Untersuchung vorgelegt, in der er die Auffassung vertritt, dass die Neonaziszene im Siegerland sich derzeit in einer Konsolidierungsphase befindet und weist auf die überregionale Vernetzung der örtlichen Szene hin.

    Bei uns allen müssen da die Alarmglocken schrillen. Jetzt, und nicht erst wieder dann, wenn wir einem Problem hinterherlaufen müssen. In Siegen tut sich da schon länger was. Vielleicht sollten die Siegener Juristen mal mit der Lektüre der Untersuchung von Dr. Decker beginnen. Im Rathaus wird man sicher so nett sein und dem Landgericht einige Exemplare zur Verfügung stellen.

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    GehDenken 2011

    16.12.1944 - AUFRUF zum GehDenken - 16.12.2011

    Unser Gedenken gilt den Opfern der Zerstörung Siegens vor 67 Jahren und den Opfern von Verfolgung und Terror. Im Ergebnis eines verbrecherischen Krieges wurde unsere Stadt zerstört und viele Menschen fanden den Tod.
    An die Opfer erinnern wir in friedlicher und würdevoller Weise und wenden uns gegen diejenigen, die Gedenktage zu missbrauchen suchen.

    Unser „GehDenken“ bedeutet auch: Sich an die Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit zu erinnern. Die Verfolgung und den Mord an Siegenern, die zuvor mit anderen Siegenern in guter Nachbarschaft lebten, nicht zu vergessen.

    "GehDenken" bedeutet auch: Sich an diesem bedeutsamen Tag gegen das Gedankengut zu wenden, das vor fast achtzig Jahren den Weg in die Katastrophe bereitete, und auch heute wieder in manchen Köpfen herumspukt.

    „GehDenken“ bedeutet auch: Sich gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und Demokratiefeindlichkeit zu wehren und damit letztendlich auch terroristischer Gewalt den Nährboden zu entziehen.

    „GehDenken“ bedeutet auch: Sich für die gleiche Würde aller Menschen, die soziale Gerechtigkeit, die Solidarität einzusetzen, den Willen, friedlich miteinander zu leben und unser Gemeinwesen gegen alle Feinde der Demokratie zu verteidigen."

    Zeitplan und Auflistung der Gedenkorte: Aufruf zum Ge(h)Denken 2011

    Der Journalist Raimund Hellwig aus Siegen hat eine neue Ausgabe des Alternativen Stadtrundgangs "Siegen unterm Hakenkreuz" erstellt, die am dem 16. Dezember an allen Gedenkorten kostenlos mitgenommen werden kann, aber sicher auch später noch erhältlich sein wird. Der Druck wurde vom Bündnis finanziert durch Mittel des Bundesprogramms „Toleranz fördern“.

    Ge(h)Denken!

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    Leben im Widerstand

    Wir dürfen in aller Bescheidenheit feststellen:
    Unser Symposium war ein guter Erfolg und eine gelungene Würdigung für Walter Krämer!


    Rund 80 Besucherinnen und Besucher konnten verzeichnet werden beim Symposium "Leben im Widerstand" am vergangenen Samstag im KrönchenCenter in der Siegener Oberstadt; zum Teil von weit her angereist und in allen Altersklassen vertreten.

    Eingeladen hatten die VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein und die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora anlässlich des 70. Jahrestages der Ermordung Krämers in einem Außenlager des KZ Buchenwald am 06. November 1941.
    Zur Eröffnung sprachen Peter Hochmuth für die LAG Buchenwald-Dora in Vertretung für deren erkrankten Vorsitzenden Günter Pappenheim, Stadtkämmerer und 1. Beigeordneter der Stadt Siegen Reinhold Baumeister, sowie Joe Mertens für die VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein.

    Mertens unterstrich dabei noch einmal, dass die VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein den Vorschlag nach Benennung des Platzes vor dem Kreisklinikum in Weidenau unter gewissen Voraussetzungen für sehr gut halte. Das habe man bereits öffentlich erklärt. Inzwischen gebe es Unterstützung aus Parteien, Gewerkschaften und Verbänden, wie der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Nun sei die Politik wieder am Zuge. Doch weder auf der Ratssitzung am 19.10., noch auf der Gesellschafterversammlung des Kreisklinikums am 20. des Monats, ausschließlich besetzt mit Kreistagsmitgliedern, habe sich ein entsprechender Tagesordnungspunkt finden lassen. Damit sei eine Ehrung zum 70. Jahrestag der Ermordung Krämers am 06. November schon jetzt vertan.

    Reinhold Baumeister brachte seine persönliche Meinung zum Ausdruck und nannte es "kein Ruhmesblatt", dass 70. Jahre nach der Ermordung Krämers durch Angehörige der SS noch kein Einvernehmen über eine Ehrung erzielt worden sei.

    Die aktuelle Debatte nannte er jedoch "einen guten Weg" und stellte abschließend fest, dass Krämer "ein Mensch war, der anderen half, zu einer Zeit und an einem Ort, die von Entmenschlichung gekennzeichnet waren". Weiter: "Humanität kennt kein Parteibuch."
    Presseschau:

    Westfälische Rundschau:
  • Humanität kennt kein Parteibuch

  • Wieder eine Chance verpasst/Kommmentar von Alexander Völkel

  • Radio Siegen:
    Nach langen Diskussionen bahnt sich eine Lösung an: Ehrung Walter Krämers wird wahrscheinlicher (vom 24.10./Rechte Spalte/Ton kurzzeitig online/Text im Archiv)

    Lokalzeit Südwestfalen:
    In den anschließenden Fachvorträgen beschäftigte sich Dr. Ulrich Peters eingehend mit dem kommunistischen Widerstand in Buchenwald und mit der Rolle, die die Aktivitäten des Häftlingskrankenbaus und Krämers dabei spielten.

    In seinem faszinierenden Vortrag "Die Massengefolgschaft und die Einsamkeit der Widerstandskämpfer" beschäftigte sich Prof. Dr. Kurt Pätzold mit den Bedingungen des antifaschistischen Kampfes, dessen Protagonisten häufig auf sich ganz allein gestellt waren, getrieben von innerer Überzeugung und am Leben gehalten von der Solidarität mit anderen. Er nannte hier die Attentäter des 20. Juli ebenso, wie den Hitlerattentäter Georg Elser. Im weiteren zeichnete er die Entwicklung der Zustimmung der deutschen Mehrheitsbevölkerung zum NS-Regime nach.

    Die Veranstaltung klang literarisch aus mit den Lebenserinnerungen des französischen Buchenwald-Häftlings Jacques Boulanger, der selbst von Krämer operiert und dem so das Leben gerettet wurde, vorgetragen von Gerd Hoffmann von der LAG Buchenwald. Zum Abschluss der Veranstaltung sagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam das "Lied der Moorsoldaten".

    Die Veranstaltung wurde umfangreich in Bild und Ton dokumentiert und es ist die Absicht der Veranstalter eine Dokumentation der Tagung auf DVD zu erstellen. Deren Veröffentlichung wird noch gesondert bekannt gegeben werden.

    Am 06. November führt die VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein eine kleine Gedenkfeier auf dem Hermelsbacher Friedhof am Grab der Eheleute Krämer durch. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

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    Platzbenennung

    Die VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein begrüßt sehr, dass sich nach den langen Jahren der Auseinandersetzung um eine Würdigung der Verdienste Walter Krämers nun scheinbar eine Lösung abzeichnet. Der Vorschlag, der dies möglich zu machen scheint, stösst auch bei uns auf großes Interesse.

    Derzeit in der Diskussion ist die Benennung des Platzes vor dem Haus Hüttental des Kreisklinikums Siegen. In einer vorangegangen Pressemitteilung haben wir bereits festgestellt, dass wir die Verknüpfung des Namens mit einem Ort des Heilens und der Pflege für sehr gelungen halten. Es sind gerade die Leistungen Krämers als Lebensretter im KZ Buchenwald, die unwidersprochen sind, was die Akzeptanz des Vorschlages deutlich erhöhen dürfte.

    Wir möchten aber feststellen, dass aus unserer Sicht dieser Vorschlag nur dann eine wirkliche Lösung darstellt, wenn drei wichtige Voraussetzungen erfüllt sind. Diese sind:

    1. Der Platz muss zu einem "echten" Platz aufgewertet werden, d.h. er muss auch als solcher im Straßenverzeichnis der Stadt Siegen geführt werden.

    2. Der Platz hieße dann Walter-Krämer-Platz und das Krankenhaus muss die Hausnummer 1ff. erhalten.

    3. Neben einem Straßenschild muss auch eine Gedenktafel auf dem Platz angebracht werden, die den Lebensweg Walter Krämers darstellt und den besonderen Bezug zum Krankenhaus als Stätte der Würdigung deutlich macht.

    Ohne diese Voraussetzungen würde die ansonsten wirkungslose Benennung dem Stellenwert Walter Krämers in keiner Weise gerecht.

    Wir möchten unserer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass sich dieser Sichtweise auch die anschließen können, die den bisherigen Vorschlägen für eine Ehrung Walter Krämers immer ablehnend gegenüberstanden und es angesichts des bevorstehenden 70. Jahrestages der Ermordung Krämers schon bald zu einer Einigung kommt.

    Es ist endlich an der Zeit!

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    Tagung

    Symposium zu Ehren Walter Krämers: "Leben im Widerstand"
    Die VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein und die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V. richten am 22.10.2011 im KrönchenCenter der Stadt Siegen ein Symposium unter dem Titel "Leben im Widerstand" aus. Das Symposium findet zu Ehren des Siegener Kommunisten Walter Krämer statt, dessen Ermordung im Außenlager Goslar des KZ Buchenwald sich am 06. November diesen Jahres zum siebzigsten Male jährt.

    Das Symposium soll Gelegenheit geben, in einem angemessenen Rahmen über das Wirken und die Leistungen Krämers im Kontext der Umstände seiner Zeit zu diskutieren und somit einen Beitrag zur Versachlichung der seit Jahren andauernden kontroversen Diskussionen um Walter Krämer in der Region zu leisten.

    Das Symposium stellt somit auch einen Ersatz für die historische Kommission dar, für die sich die VVN-BdA vergeblich eingesetzt und zu diesem Zweck fast 1500 Unterschriften gesammelt hatte. Sah es zuerst günstig für diesen Vorschlag aus, hatten sich die im Rat vertretenen Parteien aus finanziellen Überlegungen heraus schließlich doch gegen eine wissenschaftliche Aufarbeitung ausgesprochen.

    Die jüngsten Versuche eine angemessene Würdigung Krämers zu erwirken, waren am Votum des Siegener Rates gescheitert. Nach der anschließenden überraschenden Ankündigung der CDU-Stadtratsfraktion, nun doch zu einer Ehrung Krämers bereit zu sein, ist bislang jedoch nichts weiter geschehen.

    Nach dem gescheiterten Versuch, die neue Brücke über die Sieg in die Oberstadt nach Krämer zu benennen, darf man sehr gespannt sein, was die CDU nun als konsensfähigen Vorschlag aus dem Hut zaubern möchte.

    Vorschlag aus dem Kreishaus
    Umso interessanter ist aus Sicht der VVN-BdA ein Vorschlag aus dem Siegener Kreishaus, der seit geraumer Zeit im politischen Raum kursiert und auf Landrat Paul Breuer zurückzuführen ist. Dabei geht es um die Benennung des neugestalteten Platzes vor dem Eingangsbereich des Weidenauer Krankenhauses nach Walter Krämer.

    Vor Jahren war schon einmal gefordert worden, das Haus Siegen des Kreisklinikums nach dem Siegener Kommunisten zu benennen. Der Vorschlag verhallte jedoch ungehört.

    Aus unserer Sicht ist dieser neue Vorschlag Paul Breuers eine äußerst interessante Variante, die hoffentlich auch im Siegener Rat gehört werden wird. Die von allen anerkannten Leistungen Krämers, die auch zu seiner Würdigung durch die israelische Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem geführt hatten, sind die als "Arzt von Buchenwald".

    Die Verknüpfung seines Namens mit einem Ort des Heilens und der Pflege wäre demnach aus unserer Sicht der richtige Weg, da dies auch für später Zeiten eine gute Anknüpfungsmöglichkeit böte, um Geschichte zu vermitteln.

    Selbstverständlich müsste über die genaue Ausgestaltung dieses Ansinnens noch beraten werden. Die VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein kann sich mit dem Gedanken unter bestimmten Voraussetzungen jedoch anfreunden und hat dies Paul Breuer auch bereits mitgeteilt. Wir empfehlen den Siegener Ratsfraktionen den Vorschlag des Landrates ebenfalls genau zu prüfen.

    Zum Symposium im KrönchenCenter werden Gäste aus der ganzen Bundesrepublik erwartet. Es wäre doch für alle gut, diesen anlässlich des 70. Jahrestages der Ermordung Krämers endlich eine konsensfähige Lösung präsentieren zu können.

    Mit Prof. Dr. Kurt Pätzold und Dr. Ulrich Peters konnten bereits zwei ausgewiesene Experten als Referenten gewonnen werden.

    Zum Symposium sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Eine verbindliche Voranmeldung ist jedoch erforderlich. Bei Anmeldung wird eine Tagungsgebühr von 15 € (10 € ermäßigt) erhoben. In dieser sind die Kosten für die Verpflegung und die spätere Dokumentation der Tagung enthalten. Anmelden kann man sich derzeit schon per E-Mail unter der Adresse vvn-bda@gh-siegen.de.

    Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir die regionalen Medien zu einem Pressegespräch einladen und sämtliche Details zum Symposium vorstellen.

    [weitere Informationen]

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    Schande!

    Die konservative Ratsmehrheit aus CDU, FDP und UWG hat Walter Krämer in der Ratssitzung am 25. Mai wieder einmal die Ehrung versagt. Wie beschämend das ist, brauchen wir nicht zu erklären. Schlimm, wie so die Opfer des deutschen Faschismus verhöhnt werden. Diese Leute stellen unter Beweis wie unfähig sie des angemessenen Umgangs mit der deutschen Vergangenheit sind.

    Von der CDU kam dazu noch nicht einmal ein Wort der Erklärung und die Ex-Grundschulleiterin und Fraktionsvorsitzende Höpfner-Diezemann schämt sich dafür noch nicht einmal.

    Aber auch Bürgermeister Mues schwieg zum eigentlichen Thema und rügte uns lediglich für unsere Aktion. Dabei erinnerten wir nur an die Übergabe von fast 1500 Unterschriften an ihn. Was ist geworden aus seinem Versprechen diesmal für eine Ehrung zu sorgen? Von einer Kommission ist keine Rede mehr. Sollen wir das etwa einfach hinnehmen?

    Das Ergebnis muss nun genau reflektiert werden. Das Konzept des "Siegener Bündnis für Demokratie" für den 16.12., wie es 2010 erstmalig umgesetzt wurde, ist hervorragend. Aber von wem wird es eigentlich getragen?

    Der Bürgermeister und CDU-Mann André Schmidt, als einer der Sprecher des Bündnisses, stehen nicht für eine Mehrheit innerhalb der CDU. Das ist nun ganz offensichtlich geworden. Wir stellen fest: Wir sehen derzeit keine Basis mehr zur gemeinsamen Aktion am 16.12. mit dieser CDU.

    Hier die Berichte der regionalen Medien zum gestrigen Entscheid:

    Siegener Zeitung, 26.05.2011: Eklat auf der Tribüne

    Westfälische Rundschau, 26.05.2011: Eine Schande für Siegen (Kommentar)

    Westfälische Rundschau, 26.05.2011: Rat sagt Nein: Walter Krämer wird in Siegen nicht geehrt

    Wir rufen Euch auf, Euch aktiv in die Diskussion einzubringen!

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    Petition

    Gedenken an homosexuelle Opfer

    Eine Delegation der Schwulen Initiative Siegen legte am Gedenkstein für die homosexuellen Männer im KZ Buchenwald einen Kranz nieder. Die Westfälische Rundschau berichtet:

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    66. Jahrestag der Selbsbefreiung

    Besondere Ehrung für Walter Krämer

    In einer bewegenden Feierstunde hat die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V. im Kinosaal der Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald anlässlich des 66. Jahrestages der Selbsbefreiung der Häftlinge am 11. April des Jahres 1945 in besonderer Weise an Walter Krämer erinnert. An der Gedenkveranstaltung nahm neben Bertrand Herz, Präsident des Internationalen Komitees Buchenwald Dora und Kommandos (IKBD) auch der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, teil. Aus dem Siegerland waren ca. 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem DGB Südwestfalen und dem VVN-BdA zu den Feierlichkeiten angereist.

    Der Krämer-Biograph Karl Prümm stellte in einem Vortrag noch einmal das Leben und die Leistungen Krämers dar, während Joe Mertens für die VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein vom bereits jahrezehntelangen zähen Ringen um die Anerkennung der Verdienste des Siegener Kommunisten in dessen Heimatstadt Siegen berichtete. Im Anschluss an die Feierstunde der LAG Buchenwald folgte die zentrale Kundgebung des IKBD auf dem Appellplatz des Lagers an der auch wieder zahlreiche Überlebende des Konzentrationslagers teilnahmen.

    Dort trat auch Romani Rose als Redner auf, der am Ende seiner Rede einen Appell an die Verantwortlichen in der Stadt Siegen richtete, ihre Blockhadehaltung doch endlich aufzugeben und Krämer die Ehre zu teil werden zu lassen, die ihm zustehe.

    Höhepunkt des Tages war dann schließlich die Enthüllung einer Gedenktafel für Walter Krämer im Krematorium des ehemaligen Konzentrationslagers. Während des gesamten Tages konnte dank der Erlaubnis der Gedenkstättenleitung die Walter Krämer-Ausstellung der VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein gezeigt werden.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Fahrt zeigten sich tief bewegt von der Art und Weise wie an der Stätte des faschistischen Terrors an den Siegener Walter Krämer erinnert wurde und in Zukunft gedacht wird.

    Fotostrecke
    Zu den Seiten der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora


    Die neue Gedenktafel im Krematorium der Gedenkstätte Buchenwald

    Presse:
    Die Westfälische Rundschau berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe (19. April 2011) sowohl in der "Rundschau für das Siegerland", als auch im überregionalen Teil über die Aktivitäten des vergangenen Wochenendes. Der Gang zum Kiosk ist also lohnenswert.
    Scans der Berichte finden sich in niedriger Auflösung in unserer Dropbox (zum Download anklicken):
    Hauptartikel | Anreisser | Überregionaler Teil*
    *Anmerkung: Walter Krämer ist selbstverständlich nicht der erste Deutsche, dessen die Lagerarbeitsgemeinschaft gedenkt. Er ist jedoch der erste Deutsche, dem die Ehre zuteil wird, dass für ihn eine Gedenktafel im Krematorium aufgehängt wurde.


    Bereits vor einigen Wochen hatte die bundesweit erscheinende Tageszeitung "Neues Deutschland" unter der Überschrift "Noch kein Sieg in Siegen"/ND, 01. April 2011 (Web-Link) über Walter Krämer und die Aktivitäten der VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein berichtet.

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    Petition

    Die LDK der VVN-BdA NRW hat u.a. folgende Petition an den Landtag beschlossen:

    Gemeinsames Handeln der Demokraten zum Stopp der Nazis

    Der Landtag von Nordrhein-Westfalen möge beschließen:

    In einer gemeinsamen Resolution wenden sich die Mitglieder des Landtages gegen alle Aufmärsche von Neonazis in den Städten und Gemeinden unseres Bundeslandes. Sie sprechen sich entschieden für Mitmenschlichkeit und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt aus.

    Rassismus, Kriegshetze und Fremdenfeindlichkeit sowie alle Bemühungen, die Verbrechen des Naziregimes zu verharmlosen, haben in unserem Land keinen Platz.

    Die Nazi-Aufmärsche werden nunmehr seit zehn Jahren in verstärktem Maße hier geduldet, obwohl eine überwältigende Mehrheit der Bürgerschaft unserer Städte und Gemeinden sie ablehnen.

    Die Mitglieder des Landtages bedauern die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, auch am 4. September 2010 einen Aufmarsch der Neonazis in Dortmund genehmigt zu haben.

    Sie sprechen sich gemeinsam dafür aus, alle Naziaufmärsche zu beenden. Die Mitglieder des Landtages erwarten vom Bundesverfassungsgericht, seine bisherige Rechtsprechung zu überdenken und in künftigen Entscheidungen über Demonstrationsverbote insbesondere sein eigenes Grundsatzurteil vom November 2009 zu beachten.

    Unverzichtbar ist, die Achtung von Recht und Gesetz auch zu einer unmittelbaren Aufgabe des Landtages zu machen. Unverzichtbar ist, dass die demokratisch gewählten Gremien handeln, und dies nicht der Polizei überlassen. Insbesondere mobilisiert der Landtag dazu die Öffentlichkeit, ermutigt die Bürgerinnen und Bürger zur Zivilcourage und beteiligt sich demonstrativ an den Protestaktionen. Mit Entschiedenheit gilt es, der Demokratie der Mehrheit gegen den Terror einer Minderheit Geltung zu verschaffen.

    Im einzelnen wird gefordert:

    1. Das Prinzip des Oberverwaltungsgerichts Münster sollte angewendet werden, welches lautet: "Eine rechtsextremistische Ideologie lässt sich auch nicht mit den Mitteln des Demonstrationsrechts legitimieren." (Beschluss OVG NRW, Az 5 B B 585/01)

    2. Es wird somit das Grundgesetz angewendet, dessen Artikel 139 die zur "Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus" erlassenen Rechtsvorschriften zu geltendem Recht macht; - dieser Artikel wurde beim Beitritt der Bundesrepublik Deutschlands in die UNO und bei Grundgesetzentscheidung nach der Herstellung der Einheit Deutschlands bekräftigt.

    3. Es wird die Entscheidung des Bundestages angewendet, der den § 130,4 geschaffen hat, der besagt: Es "wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt."

    4. Es wird die Entscheidung des Bundestages angewendet, der in das Versammlungsgesetz hineingeschrieben hat: "Eine Versammlung oder ein Aufzug kann insbesondere verboten (…) werden, wenn 1. die Versammlung oder der Aufzug an einem Ort stattfindet, der als Gedenkstätte von historisch herausragender überregionaler Bedeutung an die Opfer der menschenunwürdigen Behandlung unter der nationalsozialistischen Gewalt- und Willkürherrschaft erinnert und 2. nach den zur Zeit des Erlasses der Verfügung konkret feststellbaren Umständen zu besorgen ist, dass durch die Versammlung oder den Aufzug die Würde der Opfer beeinträchtigt wird." (Versammlungsgesetz § 15,2)

    5. In diesem Sinne hat das Bundesverfassungsgericht bereits im November 2009 entschieden: "Wegen der besonderen Geschichte Deutschlands gilt in der Frage der Meinungsfreiheit für Nazis eine Ausnahme. ‚Angesichts des Unrechts und des Schreckens, den die Naziherrschaft über Europa und weite Teile der Welt gebracht habe', enthalte das Grundgesetz in diesem Punkt eine Ausnahme vom Verbot, ein Sonderrecht gegen bestimmte Propaganda zu schaffen. Denn ‚das Grundgesetz kann weithin geradezu als Gegenentwurf zu dem Totalitarismus des national-sozialistischen Regimes gedeutet werden'." (Az. 1 BvR 2150/08) (Zitiert nach dpa vom 17.11.09)

    6. Die Städte Wunsiedel und Karlsruhe haben die Anwendung des § 130,4 des Strafgesetzbuches gegen Neonaziaufmärsche vorgenommen und sind damit gut gefahren. So konnten die Naziaufmärsche verboten werden. Das sollte auch in unseren Städten und Gemeinden möglich sein.
    Einstimmig beschlossen von der LDK der VVN-BdA NRW am 26.02.2011 in Düsseldorf.

    Mehr zu den Beschlüssen der LDK finden Sie auf den Seiten der VVN-BdA NRW.

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    Dresden nazifrei!
    - Am Montag danach


    Es wird wieder mit allen Mitteln versucht den erneuten Erfolg des Bündnisses "Dresden nazifrei!", welches auch von der VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein unterstützt wird, kaputt zu reden. Selektive Auswahl von Bildmaterial, fehlerhafte Kommentare dazu und unwissendes Geschreibsel sollen das Bild eines durchweg gewalttätigen Antifaschismus prägen, damit in der Öffentlichkeit der Extremismuskeule weiter zum Durchbruch verholfen werden kann.

    Blockaden müssen durchgesetzt werden und dabei kommt es zwangsläufig zu Reibereien. Sinnlose Gewaltexzesse sind dabei selbstverständlich abzulehnen. Der Aktionskonsens des Bündnis spricht eine eindeutige Sprache.

    Vieles haben eben die zu verantworten, die DGB-Mahnwachen verbieten und Nazis den Weg frei knüppeln lassen. Das Verhalten der Polizei war nämlich mitnichten deeskalierend, sondern hoch problematisch bis hin zu äußerst fragwürdig. Da nützt auch das Gejammer von Landespolizeipräsident Bernd Merbitz nix. Pfefferspray, Knüppel, Wasserwerfer und eine neue Gewehr ähnliche Waffe und sogar Drohnen gehörten zum Repertoire der Einsatzkräfte am vergangenen Wochenende. Und von allem wurde hemmungslos Gebrauch gemacht. So wie es die Gerichte und die Dresdner Stadtoberen von der Polizei verlangt haben.

    Ein differenziertes Bild wird wohl schwerlich Gehör finden in der BRD-Öffentlichkeit. Aber noch einmal: Wer blockieren will, muss bereit sein sich über behördliche Anordnungen und Polizeisperren hinweg zu setzen. Wie soll das sonst funktionieren?

    Die Presse veröffentlicht Bilder einer bunten Menschenmenge, die sich Bahn bricht durch eine Polizeikette und faselt dazu etwas vom "schwarzen Block". Das ist allzu durchsichtig. Denn in Dresden hat ein breites gesellschaftliches Bündnis den Naziaufmarsch verhindert. Das soll verschwiegen werden. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf.

    Helft mit dieser Kampagne den Nährboden zu entziehen!

    Hier findet Ihr einen Bericht, der gut die Ereignisse des 19.02. zusammenfasst: Nazis frustriert Polizei ueberfordert - Antifa happy (ND, 21.02.2011) Darin auch Stellungnahmen von Bundestagsvizepräsidenten Wolfgang Thierse (SPD) und dem Oberbürgermeister von Jena, Albrecht Schröter. Beide gehörten mit zu den BlockadeteilnehmerInnen und wurden Augenzeugen des Vorgehens der Polizei.

    Darin ebenfalls ein Video, welches den Naziüberfall auf ein alternatives Wohnprojekt am Samstagnachmittag zeigt, wobei die Polizei untätig zugeschaut hat, während in der Innenstadt Blockaden mit Wasserwerfern und anderen Waffen geräumt wurden.

    Ein Video zum Überfall der Polizei auf das Organisationsbüro von "Dresden nazifrei!" findet Ihr hier: Youtube: LKA läßt Pressebüro von "Dresden-Nazifrei" stürmen

    Dieser Versuch einer Kriminalisierung des Bündnisses geht gegen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten und ist nicht hinnehmbar. Schaut, ob Ihr den Leuten vor Ort nun irgendwie helfen könnt.

    Am Schluss bleibt aber etwas ganz wichtiges festzuhalten: Es ist erneut gelungen, mit noch mehr Menschen als im letzten Jahr, den größten Naziaufmarsch Europas zu blockieren.

    Glücklich können wir also rufen: No pasaran!

    Weitere interessante Links:
  • Spiegel Online: Neonazi-Attacke: Angriff auf Wohnhaus - Polizei sieht zu (20.02.2011)

  • Der Jenaer Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter fordert: Dresden muss auch mit dem “Bündnis Dresden-Nazifrei” reden!
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    Tag des Gedenkens an die
    Opfer des Nationalsozialismus


    "Alte und junge Netphener wollen gemeinsam erinnern" / "Befreiung kam zu spät" - WR und SZ berichten über  die gemeinsame Veranstaltung der Stadt Netphen, der Realschule am Kreuzberg und der VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein im Alten Feuerwehrhaus in Netphen.
    WR, 28. Januar 2011: "Für die Familie Faber kam die Befreiung des KZ Auschwitz zu spät"

    (Zum vergrößern anklicken, PDF!)
    SZ, 28. Januar 2011: "Erstmals Gedenkveranstaltung für Familie Faber / Tiefe Betroffenheit"

    (Zum vergrößern anklicken, PDF!)

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    Mobi-Video

    So geht‘s!

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    GehDenken! 2010

    Trotz eisiger Temperaturen und der teils starken Schneefälle fanden doch etliche Besucherinnen und Besucher Ihren Weg zu unserer kleinen Ausstellung über das Leben und Wirken Walter Krämers auf dem Platz vor dem Apollo-Theater.

    Für uns war dies eine gelungene Aktion und wir werden dies auch ins Bündnis tragen. Wir sollten im nächsten Jahr genau hier weiter machen und weiter für die Akzeptanz, dieses von einem bemerkenswert breiten Bündnis getragenen Erinnerungskonzept, werben. Wir danken allen, die unsere Aktion unterstützt, besucht und überhaupt erst möglich gemacht haben.

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    Erinnern

    GehDenken! 16.12.2010


    GehDenken! Dazu fordert das Siegener Bündnis auch in diesem Jahr wieder die Siegerländer auf. GehDenken, das bedeutet: Sich an die Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit zu erinnern, an Verfolgung und Mord an Siegenern, die zuvor mit anderen Siegenern in guter Nachbarschaft lebten. GehDenken - das bedeutet auch, dass die breite Masse der Siegener sich an diesem bedeutsamen Tag gegen das Gedankengut wendet, das vor achtzig Jahren den Weg in die Katastrophe bereitete, und auch heute wieder in manchen Köpfen herumspukt.

    Das Siegener Bündnis hat in den vergangenen Jahren zu Demonstrationen aufgerufen. In diesem Jahr lädt das Bündnis, ein Zusammenschluss einer Vielzahl von Gruppen und Vereinigungen quer durch die Gesellschaft zu einem alternativen Stadtrundgang zu den Stätten der Vergangenheit ein, angefangen bei dem Haus der Arbeit in der Sandstraße, das 1933 von der SA überfallen wurde, bis zum Bahnhof, wo Siegener Bürger ihre Reise in die Vernichtungslager antraten.

    Vor dreißig Jahren begann die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit die Tradition der alternativen Stadtrundfahrten in Siegen - wir wollen sie jetzt, 65 Jahre nach dem Ende der Naziherrschaft, 66 Jahre nach dem verheerenden Bombenangriff auf Siegen, wieder aufgreifen.

    Kaum noch in Erinnerung ist der Name Rudolf Wagener, ein Schüler des Realgymnasiums, der von der Schule verwiesen wurde, weil er Mitglied der bündischen Jugend war, und der im Krieg umkam. Wer erinnert sich noch an Namen wie Peter Müller und Gustav Vitt , die beim Überfall auf das Gewerkschaftshaus schwer misshandelt wurden? Und Theodor Noa und Wilhelm Ochse - Jüngere können mit diesen Namen nur noch wenig anfangen. Umso dringender ist es, an diese Siegener zu erinnern.

    Die 15 historischen Orte werden von verschiedensten Gruppen betreut, die sich in die Geschichte „ihrer“ Station eingearbeitet haben und den Besuchern Informationen geben können.
    Zum Programm

    Download des Flyers mit Übersicht über die Stationen (2,2 MB)
    Logo Geh denken Siegen 2010

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    Walter Krämer endlich ehren!

    Unterschriften an Siegens Bürgermeister Mues übergeben

    Am Donnerstag, den 11.11. konnten wir 1480 Unterschriften an Siegens Bürgermeister Steffen Mues übergeben. Wir haben damit unser selbstgestecktes Ziel von 1000 Unterschriften deutlich übertroffen. Wir danken allen, die sich an der Sammlung beteiligt haben und mit ihrer Unterschrift dem Anliegen Nachdruck verliehen haben.

    Steffen Mues hat bereits angekündigt, dass der Rat der Stadt Siegen unserem Vorschlag zur Einrichtung einer historischen Kommission folgen wird. Wie diese jedoch konkret aussehen soll ist noch unklar. Die Verwaltung erarbeitet derzeit eine Vorlage.

    Wir haben schon jetzt angekündigt, die Arbeit einer solchen Kommission nach besten Kräften durch Herstellung des Kontaktes zu Zeitzeugen und eine Vortragsreihe unterstützen zu wollen.

    Die Westfälische Rundschau war auch zugegen: Historische Kommission zu Walter Krämer (WR Lokal Siegen, 12.11.2010)

    Die Lokalzeit Siegen hat gestern ebenfalls bereits berichtet:



    Zum Youtube-Kanal der VVN-BdA Siegerland-Wittgnstein

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    Walter Krämer endlich ehren!

    Unterschriftenkampagne für Einrichtung einer historischen Kommission beendet

    Heute am 06. November, dem Tag an dem Walter Krämer vor 69 Jahren von Angehörigen der SS ermordet wurde, haben wir unsere Unterschriftenkampagne "Walter Krämer endlich ehren!" beendet.

    Am kommenden Donnerstag, dem 11. November werden wir die Unterschriften Bürgermeister Steffen Mues stellvetretend für den Rat der Stadt Siegen übergeben. Bis dahin werden uns wohl auch alle noch kursierenden Listen erreicht haben. Erst dann können wir auch die Gesamtsumme der gesammelten Unterschriften bekanntgeben. Unser selbstgestecktes Ziel von 1000 Unterschriften haben wir vor einiger Zeit bereits erreicht. Unser Dank gilt schon jetzt allen, die ihre Unterschrift geleistet haben und den zahlreichen fleißigen Sammlerinnen und Sammlern.

    Hoffen wir, dass wir der Debatte im Rat der Stadt Siegen damit einen wichtigen Impuls geben können.


    Aktionstag für soziale Gerechtigkeit in Siegen.
    Selbstverständlich auf dem Walter-Krämer-Platz. Wo sonst?

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    Aktionstag

    Gegen die soziale Demagogie von Rechts!

    1945 - 2010
    65 Jahre nach dem Ende des deutschen Faschismus gilt:

    Antifaschistisches Engagement beinhaltet auch die Verteidigung des Sozialstaates vor allen Anschlägen, die rechten Kräften Auftrieb geben und dazu führen, dass soziale Demokratie und Menschenwürde auf der Strecke bleiben. Auch hier haben wir die Lehren der Geschichte in Erinnerung.

    Gegen die soziale Demagogie von Rechts!

    Unter diesem Motto hat sich die VVN-BdA am Aktionstag des Bündnis "Siegen für soziale Gerechtigkeit" beteiligt und dabei die Kampagne Vermögensteuerjetzt! unterstützt.

    Die Kampgane, die von verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern nicht-staatlicher Organisationen, Gewerkschaften und Parteien ins Leben gerufen wurde, kann auch online unterzeichnet werden. Einfach dem Link folgen. Dort gibt es ebenfalls zahlreiche Hintergrundinfos.


    Stand der VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein



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    Pressemitteilung

    Film über das KZ Buchenwald im Viktoria Kino in Dahlbruch gezeigt
    VVN-BdA hat bereits genügend Unterschriften gesammelt

    Zum Höhepunkt der Unterschriften-Kampagne „Walter Krämer endlich ehren!“ zeigte das Viktoria Filmtheater in Dahlbruch in Kooperation mit der VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit am vergangenen Montag den DEFA-Klassiker „Nackt unter Wölfen“ nach dem weltberühmt gewordenen gleichnamigen Roman von Bruno Apitz.

    Verena Stamm (VVN-BdA) erinnerte in einigen einleitenden Worten daran, dass Apitz, der selbst Häftling in Buchenwald war, mit seinem Werk seine schrecklichen Erfahrungen verarbeitet und dem Widerstand und der beispiellosen Solidarität der Häftlinge ein literarisches Denkmal gesetzt habe. Eine der Titelfiguren der Erzählung trägt daher auch den Namen Walter Krämers. Es sei seine „menschliche Pflicht, den Namen dieses hervorragenden Menschen der Vergessenheit zu entreißen“ hatte Apitz selbst einmal seine Beweggründe geschildert.

    Jochen Manderbach, Chef des Viktoria Kino, hatte die Kampagne der VVN-BdA von Beginn an unterstützt. Fast 250 seiner Gäste unterzeichneten in den letzten Wochen den Kampagnen-Aufruf.

    Die VVN-BdA hat inzwischen rund 1100 Unterschriften zusammengetragen und damit ihr selbst gestecktes Ziel bereits vor Ablauf der Frist erreicht. Die Unterschriften sollen am 06. November, dem Jahrestag der Ermordung Krämers, stellvertretend für den Rat der Stadt Siegen an Bürgermeister Steffen Mues übergeben werden.

    Die VVN-BdA fordert die Einrichtung einer historischen Kommission, die das Leben und Wirken des Siegerländer Kommunisten darstellen soll, um so die Voraussetzung für eine angemessene Würdigung zu schaffen.

    Verena Stamm hob jedoch ausdrücklich noch einmal hervor, dass eine Würdigung der Verdienste Krämers sich nicht allein an historischen Fakten messen lasse, denn die Leistungen Krämers seien unwidersprochen. Vielmehr sei es eine Frage der Moral. Krämer sei ein Vorbild für uns heute.

    Zu den Gästen im Dahlbrucher Kino gehörte auch Frau Alisa Tennenbaum aus dem israelischen Partnerkreis Emek Hefer (ganz rechts), die im August 1939 mit dem letzten Kindertransport nach England in ein Kinderheim entkommen konnten. Auf Einladung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Siegerland e.V. besucht Sie zur Zeit Siegerländer Schulen. Auch sie unterzeichnete für Walter Krämer. (Foto: VVN-BdA)

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    Gotcha!

    (17.11.2010) Update!: Der WDR 5 hat in seiner Sendung Westblick vom 10.11.2010 anhand des Falles Stangier/VFB Wilden über die Problematik "Nazis in Fußballvereinen" berichtet. Der Beitrag kann auf recherche-siegen.tk in voller Länge angehört werden:
    Rote Karte gegen rechten Kicker, Wie sollen Fußballvereine auf Rechte reagieren? (8:30 min)

    Update!: Der VFB Wilden hat gehandelt, Stangier ist vom Spielbetrieb ausgeschlossen!

    Die WR schreibt dazu:

    VfB Wilden schließt Neonazi-Fußballer aus
    Verein reagiert auf Razzia


    Wilnsdorf-Wilden. Der Vorstand des Sportvereins VfB Wilden hat einen Sportler mit Neonazi-Hintergrund mit sofortiger Wirkung vom Sportbetrieb ausgeschlossen. "Der Sportler betreibt einen Internetversand, mit dem 'NS-Devotionalien' vertrieben werden", heißt es in der am Donnerstag verbreiteten Pressemitteilung des Vereins, der sich auf die Berichterstattung, am vorigen Freitag bezieht. Bei dem Fußballer handelt es sich um den 26-Jährigen Alexander S., dessen Versandhandel mit rechtsradikalen Materialien die Polizei in einer Razzia ausgehoben hatte. Er wird dem Umfeld der "Freien Nationalisten" zugerechnet; 2009 kandidierte er bei der Kommunalwahl für die NPD.

    (Quelle: Westfälische Rundschau, 17.09.2010)



    Vorgeschichte: Staatsschutz Hagen durchsucht Versandhandel in Wilnsdorf

    CD's und Geschäftsunterlagen sichergestellt

    Siegen - 09.09.2010 - 14:11 - Nachfolgend wird die heutige Pressemeldung der Pressestelle des Polizeipräsidiums Hagen übersandt:

    In den Morgenstunden des 08.09.2010 durchsuchten Beamte des Staatsschutzes der Hagener Polizei unter Beteiligung der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein aufgrund eines richterlichen Beschlusses die Räumlichkeiten eines Versandhandels für „NS-Devotionalien" in Wilnsdorf, der von einem 26-jährigen Mitglied der „rechten Szene“ betrieben wird. Es wurden zahlreiche verbotene CD’s und Geschäftsunterlagen sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

    Quelle: Presseportal auf www.polizei-nrw.de

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    Die Westfälische Rundschau berichtet: Razzia bei Wilnsdorfer Neonazi

    Lokalzeit Südwestfalen: Kompakt

    Die Siegener Zeitung hat ebenfalls berichtet.

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    Vielleicht ist dies ja nun endlich Anlass genug für die Verantwortlichen des VFB Wilden Herrn A. Stangier nicht länger als harmlosen Mitläufer ab zu tun und in ihm endlich einen der Drahtzieher der extremen Rechten im Siegerland zu erkennen. Und daraus wären schleunigst Konsequenzen zu ziehen.

    A. Stangier ist Spieler des VFB Wilden und war schon dadurch aufgefallen, dass er dort Kameraden für die Wahlliste der NPD zu den letzten Kommunalwahlen angeworben hatte. Der Verein hatte A. Stangier in Gesprächen stets als harmlos dargestellt.

    Der Verein muss dringend seine Jugendarbeit auf den Prüfstand stellen und Maßnahmen ergreifen, die einen Sportbetrieb gemäß der Statuten des DFB sicher stellen:
    • [...] "in der Überzeugung, dass das Fußballspiel ein geeignetes Mittel zur Erziehung des jungen Menschen zur Persönlichkeit und zur Mitverantwortung darstellt" [...] (aus der Jugendordnung des DFB *.PDF)

    • [...] "Der Deutsche Fußball-Bund ist parteipolitisch und religiös neutral. Er tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen und anderen diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen." [...] (§2 der Satzung des DFB *.PDF)

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    Offener Brief

    "Walter Krämers Leben steht für moralische Integrität, politische Geradlinigkeit und zutiefst verinnerlichten Humanismus."

    Die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e. V. der ehemaligen Häftlinge des Konzentrationslagers hat sich mit einem Schreiben an den Bürgermeister der Stadt Siegen Steffen Mues gewandt.

    [weiterlesen]

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    Erklärung

    Resolution des Siegener Antifaschistischen Ratschlag

    Seit dem erstmaligen Auftreten der Freien Nationalisten Siegerland (FNSI), die dem Spektrum der militanten freien Kameradschaften zuzurechnen sind, und dem damit eng verknüpften verstärkten öffentlichen Auftreten der NPD ist es zu einer Vielzahl kleinerer aber auch schwer wiegender Anschläge auf Gebäude und Sachen, sogar Personen in der Stadt Siegen und dem Umland gekommen.


    Lokalzeit Südwestfalen
    vom 17.06.2010 zum Ratschlag
    Der Staatsschutz Hagen hatte vor geraumer Zeit daher schon erwogen, eine dauerhafte Außenstelle in Siegen einzurichten, dieses Vorhaben jedoch mit der nicht nachvollziehbaren Erkenntnis „Die Lage hat sich schnell wieder beruhigt“ verworfen. Davon kann jedoch überhaupt keine Rede sein (vgl. beiliegende Dokumentation).

    Die Siegener Polizei müht sich redlich, hat aber bislang keinerlei Fahndungserfolg in ihren Ermittlungen vorzuweisen. Dabei wird jedoch immer wieder betont, dass man die Drahtzieher und Täter sehr wohl kenne und auch wisse, aus welchem Umfeld sie kämen.

    Mit Ausnahme der Westfälischen Rundschau berichten die regionalen Medien gar nicht, nur bruchstückhaft und leider zum Teil fehlerhaft über die Vorkommnisse. Fast immer aber ohne eine Darstellung des Zusammenhangs der Taten untereinander, geschweige denn über die politischen Motive, die hinter den Anschlägen stecken.

    Die örtlichen Redaktionen folgen damit einer Strategie der Polizei, die Straftaten, die im Zusammenhang mit dem organisierten Rechtsextremismus stehen, aus ihren Mitteilungen an die Medien herausfiltert. Ziel soll dabei die Vermeidung von Nachahmungstätern sein und dies eine Deeskalation bewirken.

    Nach fast zwei Jahren müssen wir allerdings feststellen, dass diese Strategie lediglich dazu geführt hat, dass die Nazis ihren Terror weiterhin gezielt, ohne weitere Berücksichtigung in der Öffentlichkeit, verbreiten können. Die Öffentlichkeit wird bewusst über das tatsächliche Gefahrenpotential der Nazi- Szene im Kreis Siegen-Wittgenstein in Unkenntnis gehalten. Die Opfer der Gewalt werden dabei völlig sich selbst überlassen.

    Wir wollen, dass damit endlich Schluss ist!
    • Wir fordern die Polizei auf, ihre „Nachrichtensperre“ endlich zu beenden!

    • Wir fordern den Landrat Paul Breuer auf, gegen die FNSI ein Verfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung zu beantragen!

    • Wir fordern die Medien auf, ihre Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und den Opfern wahrzunehmen und in angemessener Weise über die Nazi- Aktivitäten in unserer Region zu berichten!

    • Wir fordern die Öffentlichkeit auf, Nazis und ihre Gewalt zu ächten, sich solidarisch mit den Opfern zu zeigen und offen gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus Stellung zu beziehen!
    Die Resolution des Siegener Antifaschistischen Ratschlag wird unterstützt von:
    • Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Friedensbewegung
    • Autonomes Kulturreferat an der Uni Siegen
    • Bündnis 90/ Die Grünen Stadtverband Kreuztal
    • DIE LINKE. Kreisverband Siegen-Wittgenstein
    • DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Siegen
    • DIE LINKE. Fraktion im Kreistag Siegen-Wittgenstein
    • DKP Siegen
    • Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland
    • Linksjugend [‘solid] Siegen
    • Nichtwissenschaftlicher Personalrat der Universität Siegen
    • Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden
    • Piratenpartei/Mitglieder in Südwestfalen
    • Schwule Initiative Siegen e.V.
    • SDS. DIE LINKE an der Uni Siegen
    • VEB Politik, Kunst und Unterhaltung
    • Verein zur Förderung von Kunst und Kultur im Siegerland e.V.
    • VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein
    • Zentrum für Friedenskultur
    • sowie diversen Einzelpersonen


    Den Text der Resolution als PDF-Dokument (50 KB)

    Die Auflistung als PDF-Dokument (56 KB)

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    65. Jahrestag der Befreiung -
    Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
    8. Mai 2010 Hermelsbacher Friedhof



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    Bilder zum vergrößern anklicken.

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    NoNPD-Kampagne

    5000 Gründe für das NPD-Verbot

    Am 27. Januar startete die neue Kampagne "nonpd" der VVN-BdA

    mehr dazu...(externer link)



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    VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein, vvn-bda@gh-siegen.de



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